Events sind ausgezeichnete Gelegenheiten, um Podcasts über Event-Fotografie zu erzeugen. Je nach Größe des Events kann es Sinn machen, sich im Vorfeld mit Ersatzausrüstung zu bestücken, die man für den Fall, dass etwas schiefgeht, parat hat. Zur minimalen Ausrüstung gehören ein bis zwei High-End Smartphones, ein Selfie-Stick und eine bis zwei hochwertige Kameras mit verschiedenen Linsen. In bestimmten Fällen kann eine Bodycam für Abwechslung sorgen. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Ausrüstung vor dem Einsatz auf technische Unversehrtheit und Funktionsfähigkeit zu kontrollieren ist. Batterien sollten zu hundert Prozent aufgeladen und es sollten genügend Ersatzakkus vorhanden sein.

Gute Vorbereitung ist alles

Noch bevor die Veranstaltung losgeht gilt es, sich mit dem Veranstalter abzusprechen. Er muss informiert sein und darüber Bescheid wissen, dass auf seinem Event Audio- und gegebenenfalls Videoaufnahmen gemacht werden. Zusammen mit ihm kann man bestimmen, ob man beispielsweise ein kennzeichnendes Presseschild oder ähnliches am Körper tragen sollte oder nicht.

Ohne Genehmigung sollte man es nicht riskieren, Material zu erzeugen und zu veröffentlichen. Wer keine Genehmigung hat, riskiert rechtliche Probleme von ungeahntem Ausmaß. Außer der Genehmigung des Veranstalters muss man von jedem einzelnen Besucher das OK haben, Fotografien und Videoaufnahmen der betreffenden Person mit persönlichem Charakter verwenden zu dürfen. Bei geschlossenen Gesellschaften sollte man im Voraus speziell dafür angefertigte Verträge aufsetzen, die jeder relevante Besucher oder Teilnehmer unterschreiben kann. Die Fotografen sollten darüber informiert sein, wer nicht aufgenommen werden will.

Man sollte sich deshalb nicht aus Angst scheuen, überhaupt erst aktiv zu werden. Im Gegenteil: Man sollte sein Konzept entsprechend anpassen und es sogar mit kleinen Tricks für Teilnehmer und Veranstalter attraktiv machen. In Einzelgesprächen kann man den beteiligten Zielpersonen Argumente liefern, die die Teilnahme an Interviews schmackhaft machen. Das Killer-Argument ist Immer noch die Werbewirksamkeit. Dieses sollte bei Bedarf mit der hohen Anzahl der Abonnenten des speziellen eigenen Kanals untermauert werden.