Podcasts sind beliebter denn je. Viele Fotografen nutzen die regelmäßige Veröffentlichung von Audio- oder Video-Podcasts als zusätzliche Möglichkeit, um auf ihre Dienstleistungen aufmerksam zu machen. In den unterschiedlichen Episoden widmen sie sich jeweils verschiedene Themen, die für Leute mit Affinität zur Fotografie interessant sein könnten. Beispielsweise kann es in einem Podcast über die Tierfotografie, in einem anderen über das breite Feld der People- oder Eventfotografie gehen.

Wie abonniert man einen Podcast?

Die Hörer oder Zuschauer können mittels eines Web-Feeds wie beispielsweise dem allgemein bekannten RSS-Feed die Kanäle der unterschiedlichsten Podcast-Produzenten abonnieren. Dadurch sind sie immer auf dem neuesten Stand und verpassen nie eine Episode.

Um Podcasts zu abonnieren, eignen sich Programme wie beispielsweise Audible, Podcatcher oder iTunes, aber es gibt viele weitere Apps, die auf allen möglichen Endgeräten mit den gängigen Systemen installiert werden können.

Die Vorteile der Podcast bestehen darin, dass die Konsumenten selbst bestimmen können, wann sie sich die jeweiligen Episoden und Inhalte zu Gemüte führen wollen. Und in den meisten Fällen sind die Abonnements auch noch kostenlos. Praktischerweise kann man die Episoden natürlich jederzeit pausieren oder erneut hören oder anschauen. Die Episoden lassen sich auch herunterladen, wodurch man nicht immer auf das Vorhandensein einer Internetverbindung angewiesen ist. Viele Casts lassen sich sogar gänzlich ohne spezielle Software abspielen.

Den Boom und die raschen Verbreitung der Podcasts haben wir der Tatsache zu verdanken, dass es so einfach geworden ist, eigene Videos und Tonbeiträge aufzunehmen. Man benötigt lediglich ein Aufnahmegerät, und wie jeder weiß, kann man schon mit einem Smartphone mit integrierter Kamera und eingebautem Mikrofon per Knopfdruck Inhalte produzieren. Wer Wert auf etwas mehr Qualität legt, kann schon mit einem sogenannten Selfie-Stick ganz gute eigene Beiträge erzeugen.

So ausgerüstet kann man beispielsweise auf Events hochwertige Fotografie-Podcasts moderieren, denn die Qualität hängt heute nicht mehr allein von der Technik ab. Die Frage ist immer, wen man ansprechen will und wie man dem Thema letzten Endes gerecht werden kann.